Kick-off für das Projekt "Smart Sensors A - Textile Integration körpernaher Sensorik"
Mit steigendem Alter und steigender Lebenserwartung erhöhen sich auch die Anforderungen an die gesundheitliche Versorgung von älteren und körperlich eingeschränkten Menschen. Somit wächst der Bedarf an präventiven Maßnahmen, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, die ein selbstständiges Leben ermöglichen.
Körpernahe Textilien, in welchen Sensoren integriert sind, können körperbehinderte Menschen in ihrem Alltag unterstützen und für ein verbessertes Sicherheitsgefühl sorgen. Mit Hilfe der Sensoren können beispielsweise Informationen über Körpertemperatur, Atemfrequenz oder Blutzuckerspiegel erfasst und in Notfällen z.B. an den Hausnotrufdienst übermittelt werden. Dabei ist neben einer leichten Handhabung wichtig, dass die Sensoren in alltägliche Kleidungsstücke oder Gegenstände möglichst unauffällig integriert werden, sodass das Assistenzsystem vom Benutzer akzeptiert wird.
Die Partner des bis 2015 andauernden Teilprojekts „IS-03 Smart Sensors A - Textile Integration körpernaher Sensorik“ im Rahmen des Spitzenclusters des Medical Valley EMN e.V. bauen eine flächendeckende Testumgebung für solch innovative telemedizinische Produkte. Neben der Netscouts gemeinnützige GmbH, die als Koordinator in diesem Projekt fungiert, sind das BRK Nürnberg, Corscience GmbH & Co-KG, Starringer Wearable Solutions, Infineon Technologies AG, BIJO-Data GmbH sowie Fraunhofer IIS als Projektpartner beteiligt.
Am 12. Januar 2011 fand nun das Kick-off-Meeting statt, bei dem die Projektpartner ihre unmittelbaren Arbeitsschritte bis zum ersten Meilenstein im März dieses Jahres vorstellten. Netscouts arbeitet an der Anforderungsanalyse, mit Hilfe welcher evaluiert wird, was die Zielgruppe von solchen Assistenzsystemen erwartet und wie die Handhabung alltagstauglich gestaltet werden sollte. Des Weiteren wird Netscouts den aktuellen Stand der Technik mit den ermittelten Nutzerbedürfnissen abgleichen und Informationen für die Spezifikationsphase bereitstellen.





