Mit Schwerbehinderung in der Arbeitswelt
Franken Fernsehen begleitete den Arbeitsalltag von Herrn Alexej Bon, der als Webseitenprogrammierer bei Netscouts arbeitet. Der gelernte Bürokaufmann berichtete von seinen Erfahrungen bezüglich der Arbeitsplatzsuche und machte deutlich, dass Arbeitgeber jedem Menschen eine Chance geben sollten. Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek und Herr Dr. Mathias Ringler von Netscouts kamen ebenfalls zu Wort.
Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.
Smart Sensors A: Ethik-Kommission bewilligt Antrag
Für das Projekt „Smart Sensors A – Textile Integration körpernaher Sensorik“ im Rahmen des Spitzenclusters des Medical Valley EMN e.V. hat Netscouts gemeinsam mit den Projektpartnern einen Interviewleitfaden für die geplante Studie zur Anforderungsanalyse eingereicht. Dieser Antrag wurde durch die Ethik-Kommission der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg positiv beurteilt, sodass die weitere Durchführung des Forschungsprojekts in Form von Interviews mit Betroffenen nun voranschreiten kann. Das Projekt widmet sich körpernahen Textilien, in welchen Sensoren integriert sind. Diese können körperbehinderte Menschen in ihrem Alltag unterstützen und für ein verbessertes Sicherheitsgefühl sorgen.
REMOTE: Plenary Board Meeting in Lecce
Im Rahmen des AAL-Forums (AAL/Ambient Assisted Living = Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben), das vom 26.-28. September in Lecce, Italien, stattfand, organisierte Netscouts stellvertretend für alle Partner des EU-Projektes REMOTE einen Messe-Stand und informierte die Besucher der Konferenz über die bisherigen Ergebnisse und zukünftigen Aktivitäten.

Frau Petra Schaller mit Herrn
Herbert Schuck von Fraunhofer
IBMT St. Ingbert
Stand des Projekts REMOTE
Das Publikum war gemischt, insbesondere zog das AAL-Forum jedoch Fachpublikum an und weniger die Anwender. Als einer von etwa 50 Ausstellern demonstrierten die Projektpartner von REMOTE zum Beispiel einen Sensor, der die Mundfeuchtigkeit messen kann (Fraunhofer IBMT), und Programme im Rahmen des „Social Gaming“, die das Gedächtnis trainieren (FORTH).
Das vorbereitete Material zur Verbreitung des Projekts, das in Form von REMOTE-Taschen mit USB-Sticks mit Informationsmaterial, Broschüren und Flyern von der Nürnberger Initiative für Kommunikationswirtschaft (NIK e.V.) bereitgestellt wurde, stieß bei den Konferenzteilnehmern auf großen Anklang.
Neues EU-Projekt SeNS (Seniors Network Support)
Unsere Gesellschaft wird entsprechend der demographischen Entwicklung immer älter. Älteren, kranken und behinderten Menschen ist wichtig, selbstständig zu leben und ihren Alltag unabhängig zu gestalten. Netscouts hat für den Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. einen Antrag für das europäische Projekt SeNS (Seniors Network Support) auf den Weg gebracht.
Das Projekt möchte ältere und behinderte Menschen vor der Isolation schützen, wenn diese aus dem Berufsalltag in den Ruhestand eintreten. Hierzu soll ein Netzwerk geschaffen werden, das Senioren beispielsweise durch Seminare und Veranstaltungen sowie eine Internetplattform miteinander vernetzen kann. Ziel ist, Netzwerke zu etablieren und die Personen in Kontakt zu halten sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten anzustoßen. Darüber hinaus soll eine Beratungsstelle als persönliche Anlaufstelle mit festen Ansprechpartnern fungieren.
Mit Gründung des Betreuungsvereins sowie im Rahmen der Arbeit des Betreuten Wohnens durch unseren Verein ist deutlich geworden, dass der Bedarf bei älteren Menschen vorhanden ist.
Das für drei Jahre angelegte Projekt mit Partnern aus Deutschland, Belgien, Luxemburg und England wurde nun bewilligt und wird ab Januar 2012 von einem Projektteam des Vereins umgesetzt.
Kultur ohne Hürden
Rollstuhlfahrer testen die städtischen Museen
Von Silke Roennefahrt
Kulturgenuss im Rollstuhl? Für Behinderte wird oft schon der Weg zum
Ziel zum Stolperstein. Spontane Ausflüge seien kaum möglich, klagen
Betroffene. Ein Gruppe Behinderter wagt jetzt den Praxistest in
städtischen Museen – und besuchte zum Auftakt das Stadtmuseum
Fembohaus.
Eine Drehtür am Eingang scheint schon die erste Hürde zu sein.
Unmöglich, sie mit Rollstuhl zu passieren, doch das ist auch gar nicht
nötig: Ein paar Meter weiter findet sich eine weitere Tür – und durch
die führt der Weg über eine Rampe ganz bequem ins Innere des Hauses.
Wer das Patrizierhaus aus dem 16. Jahrhundert von außen bewundert, der
ahnt nicht, dass gerade dieses historische Gebäude für Gehbehinderte so
bequem zu erkunden ist. Doch als das Haus vor gut zehn Jahren umgebaut
wurde, dachten die Planer auch an Menschen mit Handicap. Ein Aufzug,
der ebenerdige Zugang auch in den Hof und Rampen gehören seitdem zur
Ausstattung – und werden sehr gut angenommen, wie Mitarbeiterin Renate
Spengler betont. „Wir haben viele Stammgäste, die auf den Rollstuhl
angewiesen sind.”
Folgevertrag für "mobil in Nürnberg"
Für die weitere Gestaltung und Wartung des Internetservice „mobil in Nürnberg (miN)“ konnte Netscouts einen Folgevertrag mit der Stadt Nürnberg abschließen.
Der Behindertenbeauftragte Herr Norbert Roth war bereits bei den Arbeiten für den Stadtführer für Rollstuhlfahrer von 1986 sowie dem 2005 veröffentlichten Stadtbuch für Menschen mit Behinderung „mobil in Nürnberg“ beteiligt und zeigt sich über die Fortsetzung des Projekts erfreut: „Jetzt haben unsere gemeinsamen Bemühungen um die Bereitstellung von Informationen über Barrierefreiheit für mobilitätsbehinderte Menschen auch – zeitgemäß – das Internet erreicht, worüber ich sehr froh bin.“
Der Service, der über die Zugänglichkeit von Gebäuden informiert, ist erreichbar
unter www.mobil-in-nuernberg.de.
Vortrag "Medizintechnik und Benutzerfreundlichkeit"
Am 31. Mai hielten Herr Dr. Mathias J. Ringler und Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer einen Vortrag vor Medizin-technikstudenten am Zentralinstitut für Medizintechnik (ZiMT) der Friedrich-Alexander-Universität. Dabei stellten sie dar, worauf bei der Entwicklung von neuen Geräten und Programmen geachtet werden muss, um der Benutzerfreundlichkeit und den unterschiedlichen Bedürfnissen von körper- und mehrfachbehinderten Menschen gerecht zu werden. Neben einer Vorstellung des Vereins und seiner Einrichtungen wurde anhand des Projekts „Smart Sensors A“ aufgezeigt, wie Netscouts von einer Anforderungsanalyse bis zum sogenannten Usability-Test diese Bedürfnisse ermittelt.


Im Anschluss berichtete Herr Andreas Tobola, Dipl.-Ing. (FH),über den neuesten Stand der Sensortechnik und stellte die Abteilung für Bildverarbeitung und Medizintechnik am Fraunhofer IIS vor. Nach seinem Vortrag konnten die Medizintechnikstudenten einen Bewegungssensor selbst ausprobieren, indem Sie Bewegungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ausführten.
REMOTE: Plenary Board Meeting in Tel Aviv
Frau Petra Schaller vertrat Netscouts am 18. Mai 2011 beim „Plenary Board Meeting“ zum Forschungsprojekt REMOTE in Tel Aviv. Die Netscouts-Mitarbeiterin war über das hohe Maß der Barrierefreiheit in der israelischen Großstadt erfreut: „Es herrscht eine strenge Gesetzgebung, nach der alle neuen öffentlichen Gebäude barrierefrei sein müssen. Selbst der Strand ist durch Rampen für Rollstuhlfahrer zugänglich.“
Die Nachbesprechung der Revision befasste sich mit den Aufgaben und Verbesserungen für die zweite Projekthälfte von REMOTE. Dazu gehören der Ausbau eines Business-Plans sowie die Entwicklung von Marketingstrategien für die Endprodukte wie einen Gürtel, der mit Hilfe von Sensoren Vitalparameter misst und diese auf ein Smartphone überträgt.
Im Rahmen des Meetings entstand mit dem norwegischen Projektpartner, dem Norwegischen Zentrum für Telemedizin (NST), die Idee, ein gesamteuropäisches Sozialforschungsprojekt zu initiieren. Die bisher durchgeführten Umfragen zu Benutzeranforderungen legen die Vermutung nahe, dass es kulturelle Unterschiede in den Ansprüchen der Befragten gibt. Nach der bisherigen Auswertung scheinen beispielsweise norwegische Betroffene fordernder und aufgeklärter als italienische Patienten, die sich eher in die Familie zurückziehen.
The Research Project REMOTE is reviewed in Brussels
The EU funded research project REMOTE (integrated and modular system for remote health and social care to support independent living of elderly with chronic conditions living in rural and isolated areas) has entered its second half. At the review held on 18 April 2011 in Brussels, in which all partners reported on the actual status of the project results to the European Commission, Netscouts presented the work package “Dissemination”. Such encompasses the dissemination of information and the advertisement of the project through newsletters, flyers, posters as well as through the website www.remote-project.eu. In the next phase Netscouts shall focus on preparation of a test environment and shall identify user requirements in order to advance such at a later time. It is planned to utilise the significant support of the Boxdorfer Wohnanlage (Boxdorf Residence for Disabled Individuals) for instance, within the framework of a resident workshop, whereby sensors can be introduced, simple application trials can be performed, and an exchange of information on usability can occur.

“mobile in Nuremberg” at Radio Handicap
Radio Handicap transmitted a live interview with Mr. Roland Weber (Board Chairman of the Council for the Disabled in Nuremberg) and Dr. Mathias Ringler of Netscouts concerning the current developments of “miN – mobile in Nuremberg”. Besides public buildings and places of interest, Netscouts would like to increase focus on the tourist industry including gastronomy and the hotel sector. This live program with the editors of Radio Handicap, many of whom are handicapped, was a very special experience for Netscouts.


More Articles...
JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL




